Holzblasinstrumente

Blasinstrumente gehören zu den ältesten und vielseitigsten Musikinstrumenten. Sie werden sowohl in der Kammermusik als auch in der Orchestermusik eingesetzt, viele von ihnen auch im Jazz, in Rock-, Pop- und anderer Unterhaltungsmusik.

Das gegenwärtige Angebot an der Musikschule Frechen umfasst die Holzblasinstrumente Blockflöte, Fagott, Klarinette, Oboe, Querflöte und Saxophon

 

Die Querflöte

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife beziehungsweise Schwegelpfeife hervorgegangen ist. Um 1750 (gegen Ende des Barock) verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt.

Unsere Lehrerinnen: Sibylle Vogt, Ellen Reger, Margarete Zielinski


 

Die Klarinette

Die Klarinette ist eines der flexibelsten Holzblasinstrumente. Sie hat einen Tonumfang von fast vier vollen Oktaven - das ist der größte aller Holzblasinstrumente. Die Dynamik (Lautstärkever-änderung) reicht vom leisen, fast verschwindenden ppp (piano pianissimo) bis hin zum trompetenhaften fff (forte fortissimo). Nicht nur Tonumfang und Dynamik sind einzigartig, sondern auch die Klangfarbe, die von samtweich bis hin zu stahlhart reicht.

 

Unsere Lehrer(in):
Dave Clarke, Claudia Metzen, Maja Pawelke

 

Die Oboe

Die Oboe ist ein in Frankreich entstandenes wichtigstes Instrument der Holzbläsergruppe im Orchester, bestehend aus einem schnabelförmig zugeschnittenen Doppelrohrblatt als Mundstück, dreiteiliger Hartholzröhre mit enger konischer Bohrung und einem komplizierten Griffloch- und Klappenmechanismus mit bis zu 23Klappen. Durch den Atem des Bläsers werden die Rohrblätter in Schwingung versetzt, wodurch ein obertonreicher, durchdringender Klang entsteht. Der Tonumfang der modernen Oboe beträgt zweieinhalb Oktaven.


Unsere Lehrerin: Almut Nowak

 

Das Fagott

Das Fagott ist eng mit der Oboe verwandt. Es ist etwa 135 Zentimeter lang (Gesamtröhrenlänge: ca. 270 cm) und besteht aus vier Teilen - dem Flügel, dem Stiefel- (stück), dem Baß- oder Mittelrohr und dem Schallbecher (Stürze), die U-förmig miteinander verbunden sind. Das Rohrblatt ist am Ende des sogenannten S-förmigen Metallanblasröhrchens angebracht, das am Flügel befestigt ist. Das Instrument wird wegen seines Gewichts von einer um den Hals gelegten Schnur oder einer Spitze am unteren Ende gehalten und schrägt nach rechts am Körper vorbeigeführt.

Das Fagott entstand im 16. Jahrhundert und bestand zunächst aus einem einzigen Holstück mit zweifacher Bohrung. Im 17. Jahrhundert setzte sich die Knickung durch. Ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts übernahm es die Basslage der Holzblasinstrumente im Orchester. Mit seinen dreieinhalb Oktaven Tonumfang klingt dieses Instrument besonders in den Tiefen reich und voll, in der Höhe etwas klagend und melancholisch. Ein Sinfonieorchester besitzt in der Regel zwei Fagotte, die manchmal durch ein Kontrafagott ergänzt werden, das eine Oktave tiefer erklingt. Es ist sehr viel schwerer als das Fagott und wird deshalb mit einem Stachel auf dem Boden abgestützt.


Der Name Fagott leitet sich vom italienischen "fagotto" her, das heisst so viel wie "Bündel von Röhren". Es gehört in die Gruppe der Holzblasinstrument. Das Fagott besteht in der Hauptsache aus zwei parallel verlaufenden Röhren aus Ahornholz. Ein wichtiger Teil ist das Doppelrohrblatt, welches durch ein S-förmiges Verbindungsröhrchen mit dem Instrument verbunden ist.
Voraussetzungen:
Freude am Erzeugen geblasener Töne in der tiefen und mittleren Lage,
geschickte Finger (viele Halbloch und Gabelgriffe wie bei der Blockflöte), 
Durchhaltevermögen und Bereitschaft täglich zu üben
ab ca. 9-10 Jahren.
Ein früherer Beginn, ab ca, 6-7 Jahren ist mit einem Kinderfagott, einem Fagottino (die Musikschule verfügt über mehrere Leihinstrumente) möglich.

Unser Lehrer: Michael Kasper

 
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